1. Beim Bau der Wagen gelten nach Vorgabe der Stadt Warstein folgende Höchstmaße:
    Breite: 4,00 Meter
    Höhe: 4,50 Meter Kopfhöhe

  2. Achten Sie auf einen ordnungsgemäßen und sicheren Aufbau Ihrer Wagen. Die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) und/oder TÜV-Gutachten der Anhänger sind beim ROMO-Zug auf den einzelnen Zugfahrzeugen mitzuführen und gegebenenfalls den zuständigen Personen zur Kontrolle auszuhändigen. An allen Stellen des Wagens wo sich Personen aufhalten, muss sich eine 1 Meter hohe und in 0,5 Meter eine weitere feste Brüstung als Absturzsicherung befinden, sowie ein rutschfester Bodenbelag (z.B. Teppichboden, Dachpappe usw.). Der Lenkanschlag muss 60 Grad betragen. Der Wagen muss über einen Unterfahrschutz verfügen, damit keine Personen (insbesondere Kinder) unter den Wagen laufen können. Die maximale Bodenfreiheit unterhalb des Unterfahrschutzes beträgt 30 cm. Eine mündliche Erklärung erfolgt bei der Wagenbauersitzung.

  3. Achten Sie darauf, dass die Wagen TÜV-abgenommen sind.

  4. Die Fahrzeugführer müssen absolutes Alkoholverbot erhalten, da im Falle eine Unfalls mit erheblichen Folgen zu rechnen ist. Außerdem kann die Polizei den Wagen jederzeit aus dem Zug nehmen.

  5. Bitte halten Sie entsprechenden Abstand zu dem Vorwagen bzw. Fußgruppen.

  6. Im Falle eines Unfalls ist folgendes zu beachten:
    a) Sofortiger Hilferuf an Zugleitung bzw. Hilfs- u. Ordnungsdienst
    b) Schriftliche Feststellung der Unfallursache, Schilderung des Unfalles, Benennung von Zeugen, Anfertigung einer Skizze

  7. Die GWK hat folgende Risiken für den gesamten ROMO-Zug abgedeckt:
    a) Es besteht Haftpflichtversicherungsschutz für die mitwirkenden Personen des Rosenmontagszuges
    b) Eine Unfallversicherung für die Teilnehmer ist in folgender Höhe abgeschlossen:
    5.000,- € - Tod
    20.000,- € - Invalid

    Sofern einem Teilnehmer diese Summen als nicht ausreichend erscheint, wird eine weitergehende Versicherung empfohlen.
    Nicht versichert sind die Vorarbeiten, wie Wagenbau u.ä.

    Teilnehmende Fahrzeuge müssen vor Ihrer jeweiligen Versicherung eine Freistellung zur Teilnahme am ROMO-Zug beantragen. (In den Versicherungsbedingungen ist der Verwendungszweck angegeben, z.B. Traktor zum landwirtschaftlichen Betrieb, LKW im Werkverkehr etc.) Daher muss eine Einverständniserklärung der jeweiligen Versicherung vorliegen und bei der GWK hinterlegt werden. Pferde sind mitversichert.
    Die Benutzung von Böllern oder Feuerwerkskörpern o.Ä. ist nicht versichert.

  8. Der ROMO-Zug soll an mehreren Stellen kommentiert werden. Zum besseren Verständnis der Zuschauer muss eine Beschreibung des Wagen bzw. Fußgruppe vor Beginn des Zuges bei Bernhard Jühe vorliegen. Ebenfalls eine Kurzbeschreibung des Vereins bzw. der Gruppe oder Gemeinschaft. Ein Vordruck ist beigefügt bzw. online verfügbar.

  9. Vermeiden Sie unnötigen Müll. Nach der neuen Abfallsatzung der Stadt Warstein dürfen keine Einweggebinde, Pappteller und Plastikbecher benutzt werden.

  10. Nach der Straßenverkehrsordnung dürfen sich auf Ladeflächen keine Personen aufhalten. Das bedeutet, dass auf der Fahrt nach Suttrop und nach dem Auflösen des Zuges keine Aktiven auf den Wagen sein dürfen. Auf die haftungsrechtlichen Probleme, die im Falle eines Unfalls auf den Treckerfahrer zukommen können, wird ausdrücklich hingewiesen.

  11. Zur Vermeidung von Schäden muss auf der Anfahrt vom Bauort zur Schützenhalle Suttrop und nach Beendigung des ROMO-Zuges von der Sauerlandhalle zum Bauort angemessen und vorsichtig gefahren werden; die im Sachverständigengutachten vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h ist zu beachten.

  12. Überlange und überbreite Wagen im Rahmen der Höchstmaße nach Ziffer 1 sollten der Polizei angezeigt werden, damit diese Fahrzeuge in Polizeibegleitung nach Suttrop und zum Bauort zurückgeführt werden.

  13. Beachten Sie bitte die Hinweise und Anordnungen der Zugleitung.


Wir bedanken uns für Ihr Verständnis. Auf ein gutes Gelingen verbleiben wir mit einem dreifachen ,,Helau".

Ihre GWK und SKG